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Werbeartikel bedrucken

Informationen zu den Drucktechniken

Siebdruck, Tampondruck, Laserung oder Prägung? Welche Drucktechnik macht auf welchen Materialien Sinn? Was muss man bei der Bedruckung von Kunststoff, Metall, Glas oder diversen Stoffen beachten? Mit welcher Technik erzielen Sie den besten Effekt und was passt in Ihren Budgetrahmen? Wie filigran ist Ihr Logo oder ein bestimmtes Motiv auf einem bestimmten Untergrund überhaupt umsetzbar? Fragen Sie uns. Wir beraten Sie gerne! Wenn Sie sich zuvor schon schlau machen wollen, dann haben wir hier für Sie die wichtigsten Veredelungstechniken aufgeführt und erklärt.

Werbeartikel Werk-Besichtigung oder Drucktechniken-Workshop?

Sie möchten sich einmal live ansehen wie wir Ihre Werbeartikel bedrucken? Gerne nehmen wir Sie mit und zeigen Ihnen wie das Ganze funktioniert. Eine spannende Tour durch die Hallen unseres/unserer Lieferanten und Partners in der Nähe von Nürnberg eröffnen Ihnen neues Wissen und es macht obendrein auch noch richtig Spaß. Melden Sie sich bei uns und wir merken Sie ganz unverbindlich für eine Tour vor.

Lasergravur

Bei einer Lasergravur wird das Bild mit einem Laserstrahl in das Werbegeschenk eingebrannt. Da die Gravur per Computer gesteuert wird, lässt sich das Bild sehr fein abbilden. Die  Artikeloberfläche wird dabei leicht abgeschabt, sodass die Struktur des Materials verändert wird.

Geeignet für: Kleinteile, Artikel aus Holz, Leder, Aluminium oder Glas, insbesondere Werbeartikel aus (beschichtetem) Metall (wie zB Kugelschreiber) aber auch Kunststoff und Textilien wie z.B. Fleece oder Jacken und Westen mit Rückenprints.

Look & Feel: wesentlich langlebiger als andere Verfahren, besonders edler, dezenter und hochwertiger Look, 3D Effekt, in der Materialfarbe des Untergrundes.

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Siebdruck / Textildruck

Wenn Sie per Siebdruck Ihre Werbeartikel bedrucken möchten, so handelt es sich um ein Schablonen-oder Durchdruckverfahren. Dabei wird ein negativer Film mit dem Bild hergestellt. Ein Sieb, fest in einen Rahmen gespannt, wird mit dem Bild belichtet. Mit einem so genannten Rakel wird die Farbe auf dem Sieb aufgetragen und durchgedrückt. Die Druckfarbe gelangt, wie bei einer Schablone, nur an den nicht belichteten, offenen Stellen durch den engmaschigen Siebdruckrahmen. So entsteht das Druckbild auf dem darunter liegenden Produkt. Für jede Farbe wird der Vorgang wiederholt.

Geeignet für: Streuartikel, beinahe alle Materialien wie z.B. Textilien (zB Baumwolltaschen), Kunststoff, Glas oder Metall; allerdings nur für glatte Oberflächen, gerne Werbeartikel mit großen Maßen oder Aufkleber, auch geformte Gegenstände wie etwa zylindrische Formen, z.B. Flaschen. Besonders für größere Stückzahlen geeignet. Sehr hohe Beständigkeit gegen Licht- und Witterungseinflüsse.

Look & Feel: sehr hohe Haltbarkeit, besondere Detailschärfe und sehr starke Farbintensität; fast unbegrenztes Farbspektrum, da mehrfarbige Bedruckung auch in mehreren Sonderfarben möglich ist.

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Tampondruck

Beim Tampondruck handelt es sich um ein indirektes Tiefdruckverfahren, bei dem zunächst das Motiv in eine beschichtete Metallplatte, dem so genannten  Klischee, eingeätzt wird. Das Klischee funktioniert wie ein Stempelkissen, bei dem die Vertiefungen mit Farbe gefüllt werden. Danach wird mit Hilfe des Tampons, einem Stempel aus Silikon, das Druckbild vom Klischee auf das Werbemittel übertragen. Da der Tampon elastisch und formbar ist, können mit diesem auch kompliziertere Artikelformen bedruckt werden, solange diese nicht zu groß sind.

Geeignet für: nahezu jedes Untergrundmaterial, vor allem Kunststoffartikel wie etwa Kugelschreiber, Powerbanks oder Feuerzeuge; auch für gewölbte, strukturierte oder unebene Oberflächen wie z.B. Golfbälle.

Look & Feel: sehr hohe Haltbarkeit und Farbintensität, mehrfarbige Bedruckung auch in Sonderfarben möglich.

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Prägung (Blindprägung oder Farbprägung)

Bei der Prägung wird das Material mit einem Umformwerkzeug, dem so genannten Prägestempel, verformt. Das Druckbild wird dabei über den Stempel in den Artikel gepresst. Bei einer Farbprägung wird erstmal das Motiv geprägt und dieses danach farblich ausgelegt bzw. bedruckt. Eine Prägung ohne Farbe nennt man auch Blindprägung.

Geeignet für: hochwertige Leder-/Kunstlederartikel oder Papierwaren aber auch Metallartikel wie etwa Einkaufswagenchips oder klassischerweise Münzen und Medaillen.

Look & Feel: Prägungen sind fühlbar und erzeugen einen besonders edlen und hochwertigen Look; wesentlich langlebiger als andere Veredelungen.

Doming

Ein Doming ist ein transparenter 3D-Gelaufkleber, mit dem sich Bilder und Fotos vierfarbig und sehr realistisch darstellen lassen. Das Doming besteht aus einem klassischen Aufkleber und einer, der Aufkleberform angepassten, Beschichtung aus getrocknetem Kunstharz, was die charakteristische Wölbung erzeugt. Das Bild wird dadurch geschützt und erscheint größer sowie dreidimensional, wie durch eine kleine Lupe. Es wird mit dem Werbeartikel sehr fest verklebt. Domings können auch beleuchtet werden.

Geeignet für: feste, ebene und glatte Untergründe; vor allem Kunststoff, Glas, Stein und Metall z.B. bei Schirmgriffen, Lippgloss-Dosen etc.. Relativ günstig.

Look & Feel: besonders haptischer 3D Effekt; 4-farbiger, fotorealistischer Druck auf kleinen, begrenzten Flächen; Domings sind kratzfest und die Farben sind geschützt.Domings kommen am besten zur Geltung, wenn sie exakt auf bzw. in die Form oder eine spezielle Vertiefung passen.

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Ätzung

Ein Ätzmittel wird über einen Filzstreifen durch eine Schablone auf den Werbeartikel aufgetragen. Wenn die so genannte Beize das Metall berührt, dann startet ein chemischer Prozess und nach kurzer Zeit wird das Motiv auf dem Artikel sichtbar.

Geeignet für: Kleinteile aus Metal

Look & Feel: wesentlich langlebiger als andere Verfahren, besonders edler und hochwertiger Look

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Offsetdruck

Der Offsetdruck ist aktuell das bekannteste und ein sehr stark verbreitetes Druckverfahren. Es handelt sich dabei um ein indirektes Flachdruckverfahren, bei dem Druckplatte und Druckträger nicht miteinander in Berührung kommen. Stattdessen wird über ein Gummituch als Zwischenträger auf das Endprodukt gedruckt.

Geeignet für: Papierprodukte und Verpackungen, Bücher, Zeitungen, Kunststofffolien aber auch Bleche, Glas und Keramik, und durch den wasserlosen Offsetdruck sogar DVDs; hohe Auflagen.

Look & Feel: besonders hochwertig, Pantonefarben/Sonderfarben möglich…

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In-Mould

Das In-Mould-Verfahren (IML) findet bei Spritzgussformteilen Anwendung. Dazu werden dünne Folien im Offsetdruck bedruckt, die in das Spritzgusswerkzeug eingelegt werden und sich mit dem eingespritzten, erhitzten Kunststoff während des Abkühl- und Härtevorgangs unlösbar verbinden.

Geeignet für: Kunststoffartikel/Spritzgussteile wie z.B. Butterbrotdosen oder Frisbeescheiben

Look & Feel: fotorealistischer Druck, abriebfest, relativ kostengünstig bei großen Auflagen.

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Flexodruck

Der Flexodruck ist ein direktes Hochdruckverfahren. Für den Flexodruck muss zunächst ein so genanntes Klischee hergestellt werden, bei dem die druckenden Flächen erhöht sind im Vergleich zu den tiefer liegenden, nicht druckenden Flächen (daher „Hochdruck“). Diese Druckplatte wird mit Druckfarbe eingefärbt. Wenn dann Klischee und Druckobjekt zusammengebracht werden, bleibt nur an den zu bedruckenden Stellen die Farbe haften.

Geeignet für: Süßwarenverpackungen wie etwa Fruchtgummitütchen, Servietten, Tapeten, Folien, Karton und Pappe.

Look & Feel: Es handelt sich um einen abriebfesten Druck. Im Gegensatz zu anderen Hochdruckverfahren lassen sich beim Flexodruck keine Schattierungen erkennen.

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Transferdruck / Thermotransferdruck

Beim Transferdruck wird das Motiv zunächst spiegelverkehrt per Siebdruck auf ein Trägerpapier gedruckt und auf die Motivkontur zugeschnitten. Erst danach findet die eigentliche Bedruckung des Werbeartikels statt (quasi wie mit einem Abziehbild). In einer Transferpresse wird das Bild unter relativ großer Hitze vom Thermopapier auf den Artikel gepresst.

Geeignet für: Streuartikel, unterschiedlichste Materialien, Tassen, vor allem Textilien, Taschen oder Regenschirme, auch grobe Stoffe. Vor allem bei kleinen Auflagen kostengünstig.

Look & Feel: Bedruckung in hochwertiger Fotoqualität, sehr gute Deckkraft, auch kleine Details können gedruckt werden, feinste Farbverläufe, sehr langlebig, leicht gummierter Griff, hohe Resistenz gegen UV-Strahlung.

Sublimationsdruck / Thermosublimationsdruck

Beim relativ neuen (Thermo-)Sublimationsdruckverfahren kommt genau wie beim Transferdruck eine Transferpresse und ein Trägerpapier zum Einsatz. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass dabei ein spezielles Farbwachs (Sublimationstinte) verwendet wird, das unter sehr starker Hitzeeinwirkung in einen gasförmigen Zustand versetzt und so auf den Werbeartikel aufgedampft wird. Durch die Höhe der Temperatur kann die Menge der Farbabgabe sehr genau gesteuert und so die Farbhelligkeit bestimmt werden.

Geeignet für: weiße oder zumindest helle Textilien, Fahnen, Banner, aber auch Kunststoff und Tassen, kleine Auflagen.

Look & Feel: sehr hohe Wasch- und Haltbarkeit, Der Druck ist fast nicht fühlbar da komplett mit dem Gewebe verbunden, hohe Farbsättigung, große Farbtiefe, fotorealistischer Druck.

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Digitaldruck

Beim Digitaldruck wird das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird. Dabei wird also keine feste Druckvorlage benötigt, so dass jeder Bogen anders bedruckt werden kann. Dies ermöglicht personalisierte Drucke und gezielt auf den Empfänger abgestimmte Werbung (z.B. Einzelnamens-/Fotopersonalisierung).

Geeignet für: Einzeldrucke, Kleinserien und personalisierte Produkte, wie etwa Fotokalender. Der Digitaldruck überzeugt hier mit besonders marktfähigen Preisen. Bei größeren Auflagen wird der Digitaldruck jedoch eher selten angewandt. Relativ geringe Produktionszeiten.

Look & Feel: Durch die relativ niedrigen Herstellungskosten für Einzelexemplare beim Digitaldruck ist die Realisierung sehr individueller Produkte für Kunden möglich. Die Qualität ist mit konventionellem Druck vergleichbar. Ein Contra wäre die etwas geringere Passgenauigkeit.

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Natürlich gibt es noch eine Vielzahl weiterer Veredelungstechniken. In der Auflistung oben beschränken wir uns auf die gängigsten Methoden. Besonders beliebt ist auch das Branding mittels Banderolen, Aufkleber, Aufnäher oder Plaketten.
Gerade bei Textilien oder Keramik gibt es noch unglaublich viele Techniken (wie etwa der Textilstick), die hier garnicht aufgezählt wurden. Manche Hersteller haben auch ganz spezielle, eigene Techniken entwickelt. Bitten Sie uns einfach um Rat. Wir helfen Ihnen gerne weiter.